Redewettbewerb "SAGS MULTI"

Zehn SchülerInnen aus der 8A nahmen heuer an dem mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI“ teil. Ziel dieses Redewettbewerbs ist es, das Sprachpotential junger Menschen - in Deutsch sowie in ihrer Erst-/ Muttersprache bzw. einer Fremdsprache - zu fördern und sie in ihrem Sprachbewusstsein zu stärken.

Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt sind Charakteristika einer von Globalisierung geprägten Gesellschaft und damit auch ein immer wichtiger werdender Erfolgsfaktor in Beruf und Wirtschaft.

Am 11. November 2016 fand die Vorrunde in der Raiffeisenlandesbank im zweiten Bezirk in Wien mit folgenden TeilnehmerInnen statt: Erkan Patlak (Türkisch), Hilal Erdogan (Türkisch), Mahnaz Hamidpourpanahai (Farsi), Yomna Salah (Arabisch), Indira Mujanovic (Bosnisch), Magomed Mezhiev (Tschetschenisch), Asmaa Elsheiwi (Arabisch), Ahmed El-Ghrabwy (Arabisch), Toni Pejkovic (Kroatisch) und Agnes Kopic (Kroatisch).

Frau Prof. Renelt, die Deutsch-Lehrerin der Klasse, betreute die SchülerInnen und ermöglichte Trainingseinheiten im Rahmen des Deutschunterrichts. Alle zehn Kandidaten zeigten Courage und gaben ihr Bestes.

Wir freuen uns und sind stolz, dass sechs von diesen zehn TeilnehmerInnen in die nächste Runde, die sogenannte Regionalrunde, aufgestiegen sind. Wir halten Asmaa Elsheiwi, Yomna Salah, Erkan Patlak, Agnes Kopic, Hilal Erdogan und Indira Mujanovic am 17. Jänner 2017 die Daumen.

Mag. Ivona Renelt

 


KINOBESUCH "DAS KALTE HERZ" (Wilhelm Hauff)

Am 23.  Dezember 2016 besuchten die 5A, 6A, 6C und 8A mit Frau Prof. Renelt, Frau Prof. Wagner und Herrn Prof. Filgitzhofer die neue Verfilmung des Märchens „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff in den Village Cinemas.

Der vielseitige Erzähler Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Wirklich bekannt aber wurde er durch seine Märchen, die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828 erschienen. In seinen Erzählungen verbindet Hauff romantisch-phantastische Elemente mit realistischen und zeitkritischen Zügen. Es ging ihm allerdings nicht nur darum, seine Zeit kritisch zu beleuchten, sondern er wollte seine Leser auch unterhalten. Der Dichter starb kurz vor seinem 25. Geburtstag am 18. November 1827.

Der Film ist aufgrund seiner zum Teil drastischen Darstellungen frühestens ab der 7. Schulstufe geeignet. Man würde ihm nicht gerecht werden, wenn man ihn auf das Thema „Märchenverfilmung“ reduzieren würde. Vielmehr kann der Film  im Kontext fantastischer Literatur oder als Beispiel für Literaturverfilmungen eingesetzt werden.  Das Geschäft mit dem Holländer-Michel und die anschließende Persönlichkeitsveränderung des Protagonisten regen zum Nachdenken über die Frage nach Lebenszielen und Wertvorstellungen in einer ökonomisierten Welt an.

(vgl. www.judentum-projekt.de/persoenlichkeiten/geschichte/oppenheimer/index.html)

Mag. Ivona Renelt

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