Geschichte des BRG2

Gründung und Schulbau

3. Dezember 1855: Eröffnung als dreiklassige Unterrealschule in der Volksschule Weintraubengasse
1872/73: Ausgestaltung zur aufbauenden Oberrealschule
1872: Ankauf eines Bauplatzes am Volkertmarkt für einen Schulneubau.
1872 – 1876: Bau des neuen Schulgebäudes
1876/77: Erstes Schuljahr im damals modernsten Realschulgebäude Wiens 

Die Entwicklung bis zum Ende der Monarchie

1892: Einleitung des elektrischen Lichtes
1903: Umstellung des vierstündigen vormittäglichen Unterrichts mit Nachmittagsunterricht auf fünf Vormittagsstunden
1911: Ausbau und Neuorganisation des Turnunterrichts
1912/13:Einrichtung eines schulärztlichen Dienstes
1914: Einquartierung von Soldaten im Schulhaus bei Aufrechterhaltung des Unterrichts
1914 – 1918: Unterricht für polnische Flüchtlingskinder; kriegsbedingt starker Rückgang der Schülerzahlen

Während der Ersten Republik

11. 5. 1919: Gründung des Elternvereins
1919/20: Erstmalige Aufnahme von Mädchen
1922/23: Einführung des Lehrplans der „Deutschen Mittelschule“
1924/25: Erstmals Frauen im Lehrkörper
1926/27: Mathematisch-naturwissenschaftliche Oberstufenreform
1927/28: Achtklassige Realschule (Schulreform von Otto Glöckel)

Die Zeit des „Anschlusses“

15. März 1938: Suspendierung des Direktors Dr. Wilhelm Illing. Zwangsweise „Umschulung“ der 49 jüdischen Schülerinnen und Schüler.
1939/40: Weiterführung als „Oberschule für Jungen, mathematisch-naturwissenschaftlicher Zweig“
1944: Starke Beschädigung des Schulgebäudes durch Bombenangriffe
1945: Nach Artilleriebeschuss ist das Schulhaus eigentlich abbruchreif

Wiederaufbau und Sanierung (1945 – 1975)

Mai 1945: Rückkehr von Direktor Illing und Rettung des Schulstandortes
Herbst 1945: Aufnahme eines Notunterrichtes
1947 – 1967: Zusätzliche Unterbringung des heutigen Siegmund Freud Gymnasiums in den Räumlichkeiten der Vereinsgasse
1963/64: Umbenennung nach dem Schulorganisationsgesetz von 1963 in AHS, Realgymnasium
1969/70: Auslaufen der alten Schulform Realschule
1967 – 70: Planungsarbeiten für die Generalsanierung des Schulgebäudes nach Auszug des Siegmund Freud Gymnasiums
1971 – 74: Bau des Hoftraktes (Turnsaal 2 und Festsaal)
1975 – 83: Generalsanierung und Modernisierung des gesamten übrigen Hauses 

Die Trends der letzten Jahre

1985/86: Neue Lehrpläne , Oberstufenreform
1982 - 2000: Ausbau der EDV-Räume
1991/92: Einrichtung der Nachmittagsbetreuung
1992/93: Einrichtung der Bibliothek
ab 1999/2000: Führung von zwei Zweigen an der Unterstufe: gesellschaftskundlicher und naturwissenschaftliche Lernwerkstatt
2000/01: Einführung des Faches Netzwerktechnik
2001/02: Einführung der Fünf-Tage-Woche

2004 - 2008: Innensanierung und Ausbau der Brandschutzeinrichtungen

2014: Übersiedlung in das Ausweichquartier Schellinggasse

Detaillierte Informationen finden Sie hier.

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