Bildnerische Erziehung

Praktische künstlerische Arbeit:

Diese umfasst die Bereiche Grafik, Malerei, Plastik, Visuelle Medien, Design und Architektur. Da das Wahlpflichtfach Gelegenheit zur Vertiefung und intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Arbeit bieten soll, werden persönliche Interessen, Vorlieben und Stärken der TeilnehmerInnen bei der Themenauswahl und der Aufgabenstellung besonders berücksichtigt.

Aufgrund der individuelleren Betreuung können aufwändigere und ausgefallenere Techniken als im Regelunterricht Anwendung finden, kann experimentell und prozesshaft an eine Gestaltungsaufgabe herangegangen werden. Erfahrungen könnten beispielsweise in folgenden Bereichen gesammelt werden: Papierschöpfen, Buchbindereiarbeiten, Collageverfahren, experimentelle Drucktechniken sowie Textilsiebdruck, Acryl- und Ölmalerei (auf Leinwand oder Objekten), Wandmalerei, Plastiken aus Holz, Gips oder Speckstein, keramische Erzeugnisse (figürliche Plastik oder Gebrauchsgegenstände), Fotografie und digitale Überarbeitung am Computer, Architekturprojekte (zeichnerische Planung und Modellbau), etc.

Theorie und Reflexion:

Ergänzend zur schöpferischen Praxis werden kunst- und kulturrelevante Themen abgehandelt, die auch im Zusammenhang mit der gestalterischen Tätigkeit stehen können.

Besuche aktueller Ausstellungen sowie musealer Sammlungen bieten die Möglichkeit zur geistigen Auseinandersetzung mit Kunstströmungen verschiedenster Epochen anhand von Originalwerken. Aus diesem Angebot sind vor allem die Entwicklungen des 20. Jh. sowie zeitgenössische Tendenzen von Interesse. Möglicherweise lassen sich ausgehend von den gewonnenen Eindrücken auch neue Impulse für das eigene Schaffen ableiten. Lehrausgänge sind daher wesentlicher Bestandteil des Unterrichts.

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