Philosophie und Psychologie

Was im Wahlpflichtfach Psychologie tatsächlich machbar ist, hängt in hohem Maß von der Gruppengröße ab (sie variierte in den letzten Jahren von 5 bis zu 16 TeilnehmerInnen).

Grundsätzlich versuche ich, folgende Schwerpunkte anzubieten:

tatsächliche Vertiefung bzw. Erweiterung von Bereichen aus dem Hauptfach

Beispiel: zum Kapitel Intelligenz Bearbeitung einer Testbatterie aus dem Testtrainer für (berufliche) Einstellungstests, Auswertung der Tests und Besprechung der Aufgabestellungen.

PartnerInnen- und Gruppenübungen

zur Schärfung der Selbst- und Fremdwahrnehmung, zur Festigung der Gruppenkohäsion und zum Üben eines respektvoll-behutsamen Umgangs mit (Trainings-)PartnerInnen.

Bei ausreichender Gruppengröße – und nur mit der Zustimmung aller SchülerInnen –  Durchführung eines erweiterten Soziogramms (nach Schwäbisch-Siems). Soziogramme legen die emotionalen Beziehungen (Zuneigung / Ablehnung) zwischen Gruppenmitgliedern offen.

Einladung von ReferentInnen aus psycho-sozialen Berufen und Lehrausgänge.

Sie sollen eine Ahnung von den Problemfeldern vermitteln, mit denen PsychologInnen, ErziehungswissenschafterInnen und SozialarbeiterInnen in  ihrem Berufsalltag konfrontiert sind.

Zu den „traditionellen“ Kontakten zählen:

  • die an die Frauenhäuser angeschlossene Beratungsstelle für gewaltbedrohte Frauen
  • die Beratungsstelle für gewaltbereite Jugendliche
  • INIGO – Hilfe zur Reintegration ins Berufsleben im Bereich Gastgewerbe
  • Praxis einer Kunsttherapeutin

Darüber hinaus bieten sich Kinobesuche an, da viele Filme Beziehungs- bzw. gesellschaftliche Probleme thematisieren. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel um Filme, die von Jugendlichen im Kinoprogramm gar nicht wahrgenommen werden.

Durchführung von Projekten in Kleingruppen

Sie lässt sich nicht erzwingen und ist von Interesse, Engagement und Ideenreichtum der GruppenteilnehmerInnen abhängig. Trotz des relativ hohen Arbeitsaufwands, der auch viel Eigenständigkeit erfordert (und fördert), bringen diese Kleinprojekte, wenn sie gelingen, für die SchülerInnen viele Erfahrungen, viel Wissenszuwachs und auch Befriedigung über die abgeschlossene Arbeit und meistens berechtigten Stolz.

SchülerInnenreferate zu Themen aus eigenen Interessensschwerpunkten

Da SchülerInnen in ihrem Schulalltag Referate in vielen Fächern zu halten haben, sind sie im Wahlpflichtfach kein „muss“ – aber möglich.

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